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1. Allgemein

Welche Ziele kann ich mit der Veröffentlichung von Pressemiteilungen erreichen?

Pressemitteilungen dienen der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Sie helfen Ihnen, die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppen und Stakeholder für unternehmensrelevante Themen zu gewinnen.

Ziele sind:

• Die Steigerung des Bekanntheitsgrades Ihres Unternehmens, Ihrer Produkte oder Dienstleistungen
• Aufmerksamkeit für neue Produkte, Dienstleistungen, Innovationen oder personelle Veränderungen in Ihrem Unternehmen
• Ansprache neuer Zielgruppen
• Aufbau eines Expertenstatus in Ihrem Fachgebiet

Welche Zielgruppe erreiche ich mit Pressemitteilungen?

Wie der Name schon sagt, richten sich Pressemitteilungen im Kern an Journalisten und andere Medienschaffende. Mit Hilfe von Pressekontakten oder Presseverteilern können Sie Ihre Pressemitteilungen an diese Zielgruppe verteilen.

Auf Presseportalen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Pressemitteilungen im Internet zu veröffentlichen. Dadurch erreichen Sie nicht nur Medienschaffende, sondern auch Kunden, Geschäftspartner, Interessensgruppen oder interessierte Privatpersonen direkt.

Welche Nutzer erreiche ich auf Presseportalen?

Auf Presseportalen können Ihre Pressemitteilungen von einer breiten Öffentlichkeit abgerufen werden. Allein schon über die Google-Suche findet jede interessierte Person Ihre Online-Pressemitteilung. Auch Kunden und Geschäftspartner können bei ihrer Online-Suche Ihre Pressemitteilung aufrufen. Vor allem jedoch erreichen Sie über Presseportale Journalisten, die selbstständig entscheiden, ob und wie Sie Ihre Inhalte aufgreifen.

Ihre Pressemitteilung wird online am besten gefunden, wenn sie relevante Schlagwörter enthält.

Wie unterscheiden sich Online-Pressemitteilungen von klassischen Pressemitteilungen?

Das Ziel einer Pressemitteilung ist immer die Kommunikation mit der Öffentlichkeit, unabhängig vom Kanal. Der Weg zur Öffentlichkeit ist allerdings bei Online-Pressemitteilungen ein wesentlich anderer als in der klassischen PR.

In der klassischen PR führt kein Weg an Journalisten und anderen Medienvertretern vorbei. Sie sind die einzigen Adressaten von Pressemitteilungen und gewissermaßen die Torwächter, die entscheiden, ob Ihre Mitteilung die Öffentlichkeit erreicht oder nicht. Erst wenn der Journalist bzw. Redakteur die Meldung als relevant bewertet und für sein Medium aufgreift, erreichen Sie die Öffentlichkeit. Ihre Pressemitteilung ist in diesem Prozess meist eine Vorlage für den finalen Artikel, welche der Journalist nach seinen Vorstellungen anpasst. Er bestimmt letztlich den konkreten Inhalt der Berichterstattung.

Wie sorge ich dafür, dass meine Pressemitteilung gelesen wird?

Ihre Pressemitteilung wird gelesen, wenn Sie einen Mehrwert bietet. Der Mehrwert bestimmt, ob ein Journalist Ihre Meldung aufnimmt, ob ein potenzieller Kunde Ihre Pressemitteilung liest oder auch, ob Sie über die Google-Suche gefunden wird.

Machen Sie sich daher im ersten Schritt bewusst, welche Personen Sie mit Ihrer Pressemitteilung erreichen wollen und nehmen Sie deren Perspektive ein. Fragen Sie sich, welche Informationen für Ihre Zielgruppe relevant, nützlich oder unterhaltsam sind.

Wie werden meine Pressemitteilungen relevant für Journalisten?

Journalisten erhalten täglich eine wahre Flut an Pressemitteilungen. Sie müssen innerhalb kürzester Zeit entscheiden, ob Ihre Mitteilung lesenswert ist. Damit Ihre Pressemittelung nicht untergeht, sollten Sie verschiedene Kriterien beachten, die Journalisten bei der Auswahl von Pressemitteilungen anwenden.

Nachrichtenwert
Welche Informationen es in die Medien schaffen, wird im Wesentlichen vom Nachrichtenwert bestimmt. Machen Sie sich daher vor dem Versand bewusst, welchen Mehrwert der Inhalt Ihrer Pressemitteilung hat und identifizieren Sie Ihre zentrale Aussage. Besonders relevant sind Mitteilungen zu folgenden Nachrichtenkategorien:

Wie häufig pro Monat sollte ich Online-Pressemitteilungen veröffentlichen?

Hierzu gibt es keine allgemeingültige Antwort. Wichtiger als die Frequenz sind Fragen wie:

  • Haben Sie eine Zielgruppe für Ihre Pressemitteilung und deren Interessen identifiziert?
  • Hat Ihre Pressemitteilung einen konkreten Mehrwert für Ihre Zielgruppe?
  • Hat Ihre Pressemitteilung einen Nachrichtenwert für Journalisten?

Eine Pressemitteilung ist ein Werkzeug der Öffentlichkeitsarbeit und keine Werbung. Immer wieder kommt es dennoch vor, dass Unternehmen Ihre Mitteilungen im Stil einer Werbeanzeige verfassen oder gleich Ihre Werbung als PR an Redaktionen versenden. Solche werblichen Pressemitteilungen werden als uninteressant und unseriös empfunden.

Welche Themen bieten sich zur Veröffentlichung in einer Online-Pressemitteilung an?

Wenn Sie noch Inspiration oder Anhaltspunkte suchen, welches Thema relevant für Ihre nächste Pressemitteilung sein könnte, hilft Ihnen die nachfolgende Aufgliederung. Schreiben Sie beispielsweise über:

  • Firmenereignisse
  • Allgemeines Marktgeschehen
  • Jubiläen
  • Ihre Mitarbeiter
  • Ereignisse mit positiven Auswirkungen
  • Innovationen
  • Charity
  • Branchen-Konflikte
  • Fachartikel
  • Beantwortung der Kundenfragen
  • Jahreszeitliche Anlässe (z.B. Weihnachten)

2. Struktur und Aufbau von Pressemitteilungen

Welcher Schreibstil ist der Richtige?

Eine Pressemitteilung ist für Ihr Unternehmen das kommunikative Tor zur Öffentlichkeit. Sie muss deshalb einigen stilistischen Basisregeln entsprechen, um für Journalisten verwertbar zu sein.

1. Sachliche Schreibweise – eine Pressemitteilung ist keine Prosa oder Werbeanzeige. Deshalb ist sie immer informativ statt emotional gehalten.
2. Kurze Satzstruktur – gehen Sie vorsichtig mit Schachtelsätzen um. Verwenden Sie stattdessen einfache Haupt- und Nebensätze. Eine Faustregel: Keiner Ihrer Sätze sollte mehr als 15 Wörter haben.
3. Einfacher Lesefluss – neben übersichtlichen Absätzen helfen Ihnen auch sprachliche Feinheiten weiter. Formulieren Sie lieber aktiv als passiv, ziehen Sie Verben den Substantiven vor und bauen Sie gezielt Zitate Ihrer Protagonisten ein. Ebenfalls sehr wichtig: Geizen Sie mit Adjektiven!
4. Hohe Faktenorientierung – unbewiesene Behauptungen oder Übertreibungen unbedingt vermeiden. Alle Ihre Behauptungen im Fließtext müssen Sie auch faktisch belegen können.
5. Verständliche Sprache – wenn Sie eine Pressemitteilung schreiben, haben Sie sich zumeist recht intensiv mit Ihren Inhalten auseinandergesetzt. Versuchen Sie sich dennoch in die Lage derer zu versetzen, die zum ersten Mal mit Ihrem Thema konfrontiert werden. Achten Sie also auf einen schlichten und verständlichen Sprachgebrauch, meiden Sie Fachchinesisch.

Wie strukturiere ich meine Pressemitteilung optimal?

Die meisten Leser scannen Texte nur und beurteilen mit einem Blick, ob diese relevant sind. Finden die Leser nicht in kürzester Zeit die Informationen, die sie interessieren, lesen sie den Text nicht als Ganzes. Ohne einen klaren Aufbau und eine übersichtliche Struktur hat Ihre Pressemitteilung daher kaum eine Chance, gelesen zu werden.

Machen Sie sich Stichpunkte zu den Antworten auf die sechs wichtigsten W-Fragen Ihrer Meldung:

• Was ist passiert?
• Warum?
• Wer hat etwas gemacht?
• Wo?
• Wie?
• Wann?

Strukturieren Sie Ihre Meldung anhand dieser Leitfragen. Die Antworten auf die W-Fragen sind die Kern-Informationen, nach denen Leser suchen. Daher sollten sie möglichst schon nach der Überschrift und Unterüberschrift beantwortet werden, spätestens aber nach der Kurzfassung bzw. dem Teaser.

Welche Funktion hat die Überschrift?

Eine gelungene Headline inspiriert Ihre Leser und spornt sie zum Lesen der gesamten Mitteilung an. Dabei gibt die Überschrift in Kurzform den inhaltlichen Kern Ihrer Firmennachricht wieder. Bei der Suche nach der Kernaussage können Sie sich daher die einfache Frage stellen „Wer macht was und warum?“

Wie schreibe ich ansprechende Überschriften?

Stellen Sie sich vor, Sie erklären jemandem Ihr Thema in einem Satz. Häufig finden Sie bereits in den ersten Sätzen Ihrer Kurzfassung/Ihres Teasers Textpassagen, die Sie in der Überschrift aufgreifen können. Für Einsteiger ist es daher ratsam, zuerst den Pressetext und dann die Überschrift zu verfassen.

Weitere Tipps in der Übersicht:
1. Eine Überschrift sollte immer kurz und prägnant formuliert sein
2. Binden Sie thematisch relevante Keywords in Ihre Headline ein
3. Locken Sie Ihre Leser mit emotionalen Reizwörtern
4. Verwenden Sie klare Aussagen (Zitate & Zahlen) statt Wortspielereien und Floskeln
5. Vermitteln Sie Lesern einen konkreten Mehrwert

Was ist die optimale Titellänge einer Online-Pressemitteilung?

Bei einer Überschrift geht es darum, kurz und prägnant den Nachrichtenwert Ihrer Meldung abzubilden. Entsprechend sollte eine Überschrift mindestens drei der sechs W-Fragen (wer, was, wo, wann, wie, warum) beantworten. Einen fest definierten Umfang gibt es nicht. Allerdings muss der Inhalt einer Überschrift schnell und bei einmaligem Überfliegen erfassbar sein. Gerade im Online-Bereich sollten Sie daher immer die ohnehin schon kleine Aufmerksamkeitsspanne Ihrer Leser berücksichtigen.

Hinzu kommt eine technische Hürde. Demgemäß sollte die Überschrift einer Online-Pressemitteilung nie länger als 65 Zeichen sein, da sie andernfalls nicht vollständig auf der Ergebnisseite der Google-Suche dargestellt werden kann.

Was sollte ich bezüglich der Unter-Überschrift einer Online Pressemitteilung beachten?

Bei der Subheadline sollten Sie immer auf einen direkten Bezug zur Überschrift achten. Erweitern Sie deren Aussage und liefern Sie zusätzliche Infos, die zum Lesen animieren.

Bereits bei der Subheadline bietet es sich daher an, gezielt einige W-Fragen zu behandeln.
– Wer hat
– Was,
– Wann,
– Wo und
– Warum getan

Wichtig: Aus der Kombination von Überschrift und Unter-Überschrift müssen Journalisten und Leser klar erkennen können, ob der Text für sie relevant ist.

Was ist die optimale Länge für den Haupttext einer Online-Pressemitteilung?

Bei dieser schwierigen Frage können Sie sich an der Formel „so kurz wie möglich, so lang wie nötig“ orientieren. Eine Patent-Empfehlung für jedes Thema gibt es folglich nicht.

Häufig reicht ein Umfang von ungefähr einer halben bis ganzen DIN-A4 –Seite. Mitteilungen an die Presse können jedoch auch bis zu zwei DIN-A4-Seiten lang sein. Mehr als 3.000 Zeichen sind allerdings eher unüblich.

Hinterfragen Sie alle Ihre Fakten kritisch. Prüfen Sie, ob wirklich alle Aspekte für die Verständlichkeit und Aussagekraft Ihrer Mitteilung wichtig sind. Im äußersten Fall müssen Sie irrelevante und redundante Informationen aus Ihrem Mitteilungstext entfernen.

Wie strukturiere ich meinen Hauptteil?

In Ihrem Hauptteil geben Sie Ihren Lesern detaillierte Informationen. Achten Sie darauf, dass Relevantes vor weniger Wichtigem steht, da Redakteure erfahrungsgemäß von hinten kürzen.

Ein guter Hauptteil:

  • zeigt Hintergründe zum Thema auf
  • erläutert Zusammenhänge
  • beleuchtet Sichtweisen zentraler Akteure
  • enthält Zitate relevanter Personen
  • liefert Zahlen, Daten und Fakten

Gehen Sie unbedingt im Hauptteil Ihrer Meldung auf die im Teaser genannten Punkte ein.

Welche Medien kann meine Pressemitteilung beinhalten?

Kostenlose weiter verwendbares und technisch einwandfreies Bildmaterial erhöht die Chance einer Veröffentlichung deutlich. Technische Empfehlungen:

  • zur Online-Veröffentlichung werden Bilder im RGB-Farbraum benötigt (lange Kante 800 Pixel, Seitenverhältnis möglichst 16:10)
  • zur weiteren Veröffentlichung in Print-Medien werden Bilder im CMYK-Farbraum benötigt, diese werden als Dokument zur Online-Pressemitteilung hinzugefügt (lange Kante mindestens 2000 Pixel)
  • Als Dateiformat eignet sich vor allen Dingen das verbreitete JPG-Format, das von den meisten professionellen Grafikverarbeitungsprogrammen dargestellt werden kann und ein gutes Verhältnis von Bildqualität und Datenvolumen bietet.
  • Jedes Foto muss von genauen Informationen begleitet werden: Wer und/oder was ist zu sehen.
  • Es dürfen nur Fotos verwendet werden, über deren Nutzungsrechte Sie verfügen (das gilt vor allem für abgebildete Personen).

Welche Bildrechte sollte ich beachten?

Bei der Verbreitung von Bildern müssen Sie Urheber- und Nutzungsrechte sowie die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Personen beachten.

Das Urheberrecht schützt die Rechte am eigenen Werk. Jeder Urheber darf also selbst entscheiden, ob und wie die eigene Arbeit veröffentlicht, verbreitet oder vervielfältigt wird. Wird ein Bild ohne Zustimmung des Urhebers (Fotografen) verwendet, liegt eine Urheberrechtsverletzung vor.

Beauftragen Sie professionelle Fotografen, lassen Sie sich unbedingt die „zeitlich und räumlich uneingeschränkten Nutzungsrechte“ übertragen. Das Urheberrecht ist nicht übertragbar.

Welche Meta-Daten sollte ich zum Bildmaterial angeben?

Meta-Daten sind Daten mit gespeicherten Detailinformationen über Ihr Bild. Nutzen Sie dazu den IPTC-Header (internationaler Standard für Meta-Bildinformationen) am Bild.

Für den Versand von PR-Bildern stehen vor allen Dingen klassische Informationen im Vordergrund. Diese liefern Aussagen darüber, was und wer auf dem Bild wo, wann und wobei zu sehen ist.

Darüber hinaus dürfen die Angaben zum Urheber- und Nutzungsrecht nicht vergessen werden. Denn sollte Ihr Bild nicht explizit zur kostenlosen Nutzung freigegeben sein, hat es für Medienvertreter keinen Wert.

Laut IPTC-Standard sollte jedes Bild mindestens folgende Meta-Angaben enthalten:
• Titel der Überschrift
• Beschreibung des Bildes (was ist zu sehen?)
• Urheberrechtsvermerk (copyright)
• Anbieter (credit)
• Ersteller (creator/by-line)
• Stichwörter (keywords)

Was sollte ich bei der Platzierung von Links beachten?

Platzieren Sie weiterführende Links auf themenrelevanten Unterseiten Ihrer Website, um den Mehrwert Ihrer Texte zu steigern und damit auch Ihr Ranking zu verbessern. Auf diese Weise lenken Sie den Leser auf Ihre Homepage und können ihm dort weitere Fragen beantworten. Gleichzeitig können Sie damit die Besucherzahlen auf Ihrer Website erhöhen.

Verweisen Sie bei Verlinkungen auf Ihre Website nicht pauschal auf die Startseite, da Google den thematischen Zusammenhang zwischen Ausgangs- und Zielseite überprüft. Verlinken Sie lieber auf Unterseiten, die zum Inhalt Ihrer Pressemitteilung passen. Achten Sie bei Verlinkungen darauf, dass der Ankertext, also das Wort oder der Satz, der für die Verlinkung markiert wird, möglichst genau ausdrückt, wohin verlinkt wird. Vermeiden Sie allgemeine Floskeln wie „hier erfahren Sie mehr“, sondern verwenden Sie besser das Keyword oder den Namen des Link-Ziels.

Die Platzierung von Links zu Ihrer Website verbessert nicht nur das Ranking Ihrer Pressemitteilung. Auch Ihre Unternehmensseite erhält eine bessere Google-Beurteilung. Wenn qualitativ hochwertige, externe Seiten auf Ihre Web-Inhalte verweisen, werden diese als besonders relevant eingestuft und höher auf der Suchergebnisseite platziert.

3. Optimierung für Suchmaschinen

Wie werden meine Pressemitteilungen online gefunden?

Keywords (Schlüsselbegriffe) sind Begriffe, die von Ihrer Zielgruppe in Suchanfragen verwendet werden. Das Ziel Ihrer Keyword-Recherche ist es, diese Begriffe zu finden.

Bestimmen Sie im ersten Schritt, welche Zielgruppe Sie mit Ihrer Pressemitteilung erreichen wollen. Nehmen Sie deren Perspektive ein und fragen Sie sich, nach welchen Informationen diese sucht. Machen Sie sich zudem Gedanken über die Suchintention, also warum Ihre Zielgruppe nach einem bestimmten Thema sucht.

Wie texte ich für Suchmaschinen?

Google gibt in seinen Qualitäts-Richtlinien an: „Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen.“ Hierbei handelt es sich nicht um eine leere Phrase, denn der Nutzerwert und die Relevanz Ihres Textes ebenso wie dessen Lesbarkeit sind entscheidende Rankingfaktoren. Im Zentrum eines suchmaschinen-optimierten Textes steht der Leser.

Ihr vornehmliches Ziel muss sein, Ihrer Zielgruppe relevante, nutzwertige Inhalte zu bieten, die deren Suchintention erfüllen. Nur solche Texte werden von Suchmaschinen auch als relevant bewertet und werden vorne in den Suchergebnissen platziert. Achten Sie darauf, dass Ihre Texte gut lesbar, sprachlich ansprechend und grammatikalisch einwandfrei sind.

Weitere Ranking-Faktoren, wie die ausreichende Anzahl Keywords, sollten Sie erst nachgelagert ins Auge fassen. Streuen Sie am besten im Nachgang Ihre Keywords an geeigneten Stellen ein. Achten Sie allerdings darauf, dass dies nicht zu Lasten der Lesbarkeit Ihres Textes geht.

Wie finde ich Schlagwörter, die meine Zielgruppe verwendet?

Keywords (Schlüsselbegriffe) sind Begriffe, die von Ihrer Zielgruppe in Suchanfragen verwendet werden. Das Ziel Ihrer Keyword-Recherche ist es, diese Begriffe zu finden.

Bestimmen Sie im ersten Schritt, welche Zielgruppe Sie mit Ihrer Pressemitteilung erreichen wollen. Nehmen Sie deren Perspektive ein und fragen Sie sich, nach welchen Informationen diese sucht. Machen Sie sich zudem Gedanken über die Suchintention, also warum Ihre Zielgruppe nach einem bestimmten Thema sucht.

Wie setze ich Keywords optimal in der Online-Pressemitteilung ein?

Synonyme und sinnverwandte Wörter zu Ihren Keywords sorgen für einen abwechslungsreichen, gut lesbaren Text. Darüber hinaus haben Sie einen konkreten Einfluss auf die Auffindbarkeit Ihres Textes im Web. Platzieren Sie passende Synonyme, kann Ihre Pressemitteilung bei Suchanfragen ausgespielt werden, die ähnliche Keywords wie Ihr Haupt-Keyword enthalten.

Um geeignete Synonyme und verwandte Begriffe zu Ihren Keywords zu finden, hilft Ihnen insbesondere die Google-Autovervollständigung. Sie gibt Ihnen einen Einblick, welche Begriffe im Zusammenhang mit Ihren Keywords gesucht werden. Zudem stehen verschiedene Gratis-Dienste zur Verfügung, mit denen Sie ähnliche Begriffe zu Ihren Keywords finden, z.B. OpenThesaurus, Semager und der MetaGer-Web-Assozinator.

Wie setzte ich Ankertexte optimal in der Online-Pressemitteilung ein?

Die Wahl des richtigen Ankertexts spielt bei der Linksetzung eine wichtige Rolle: Er sollte das Link-Ziel – also die Zielseite, auf die der Link führt – so gut es geht beschreiben und dem Leser einen Anhaltspunkt bieten, welchen Inhalt er dort erwarten kann. Mit der Wortwahl beim Ankertext bieten Sie Google einen Anhaltspunkt, für welche Worte Sie in den SERPs (= Search Engine Result Page; dt. Suchmaschinenergebnisse) ranken möchten. Die Auswahl Ihres Ankertexts, mit dem ein Link verbunden ist, sollte daher niemals zufällig erfolgen.

 

Wie erstelle ich eine optimale Boilerplate für die Online-Pressemitteilung?

Die Boilerplate (Firmenbeschreibung) steht am Ende Ihrer Pressemitteilung. Hierin fassen Sie die wichtigsten Angaben zu Ihrem Unternehmen zusammen.

Folgende Informationen können Sie dabei in Ihre Boilerplate integrieren:

Wie lässt sich eine bereits veröffentlichte Online-Pressemitteilung zurückrufen?

Senden Sie uns bitte eine Mail an service@myocobo.de, sodass wir die gewünschte Pressemitteilung für Sie löschen können. Die gelöschte Pressemitteilung ist anschließend weder in myocobo, noch auf Partnerportalen abrufbar.

4. Social Media

Wie nutze ich eigene Social-Media-Kanäle zur Ergänzung meiner Pressearbeit?

Während in der klassischen Pressearbeit Meldungen vor allem direkt an Journalisten verschickt werden, erreichen Sie Medienvertreter heute über verschiedene Kanäle. Journalisten nutzen Social Media Plattformen, um sich über relevante Unternehmensmeldung zu informieren. Wenn Sie Ihre Pressemeldungen von Presseportalen auch auf Facebook und Twitter platzieren, erhöhen Sie Ihre Chancen, von Journalisten gefunden und mit Ihrem Content aufgegriffen zu werden.

Gleichzeitig erreichen Sie auf Social-Media-Plattformen noch eine breitere Öffentlichkeit – über Journalisten hinaus. Dort werden Ihre Meldungen von weiteren Interessensgruppen gefunden wie potenzielle Kunden, Geschäftspartner oder interessierte Privatpersonen, die solche Plattformen in ihrem Alltag nutzen.

Wie nutze ich eigene Social-Media-Kanäle in myocobo?

In myocobo können Sie Ihre Pressemitteilungen mit nur wenigen Mausklicks auf Ihren Twitter- und Facebook-Kanälen teilen. Verknüpfen Sie hierzu einfach Ihre Social Media Accounts in Ihrem (myocobo-) Cockpit unter „Einstellungen“. Danach können Sie Ihre Pressemitteilung nach Wunsch automatisch als Link-Post inklusive der von Ihnen gewählten Überschrift sowie einem kurzen Teaser-Text auf den ausgewählten Social-Media-Plattformen teilen. So erreichen Sie im Handumdrehen eine noch breitere Öffentlichkeit.

Für eine gute Verbreitung Ihrer Meldung auf Twitter können Sie zusätzlich passende Hashtags zur Pressemitteilung anfügen. Hierfür bieten sich beispielsweise jene Schlüsselwörter an, die Sie unter „Schlagwörter“ hinterlegt haben.

5. Online-Presseverteiler

Welche Vorteile bietet ein Online-Presseverteiler?

Der Presseverteiler ist der Motor Ihrer Kommunikationsarbeit. Eine effektive Nutzung sowie eine kontinuierliche Pflege schaffen die Grundlage für die größtmögliche Reichweite Ihrer Pressemitteilungen. Zudem ist ein Online-Presseverteiler ideal zur wiederholten Nutzung: Einmal gespeichert kann er nach Belieben gepflegt und kontinuierlich eingesetzt werden.

Wie lässt sich ein Online-Presseverteiler optimal nutzen?

Der Online-Presseverteiler ist auf die direkte Zielgruppen-Kommunikation ausgerichtet, d.h. den Dialog mit Interessenten und Kunden aus dem Zielgruppen-Segment. Um alle Features des Online-Presseverteilers (aus)nutzen zu können, sollten Sie sich zunächst klarmachen, welches Potential auszuschöpfen ist.

Durch die Verbreitung vielfältiger Inhalte, nicht nur durch einen Fokus auf die Themenwahl, sondern auch durch die Art bzw. das Format des Inhalts (Pressemitteilung, Shortnews, Event, Bilder, Videos) können unterschiedliche Journalisten angesprochen werden. So werden Ihre Inhalte im Netz breiter aufgestellt.

Wie kann ich Pressemitteilungen über einen Online-Presseverteiler direkt veröffentlichen?

In myocobo können Sie einfach in Ihrem Cockpit unter „Pressemitteilung einstellen“ Ihre Nachrichten hochladen, bearbeiten, für später speichern und veröffentlichen. Den zielgerichteten Versand über die passenden Fachverteiler übernehmen wir für Sie!